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Bitcoin bei 40'000 Franken? On-Chain-Metriken deuten auf Bodenbildung

Lena MüllerLena Müller
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Bitcoin bei 40'000 Franken? On-Chain-Metriken deuten auf Bodenbildung
Patrick|Pexels

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Bitcoin zeigt trotz kurzfristiger Erholung auf 67'000 US-Dollar weiterhin bärische Signale. On-Chain-Analysen und Preismodelle prognostizieren einen möglichen Boden bei 40'000 US-Dollar. Was bedeutet das für Schweizer Finanzinstitute und Anleger?

Reporting by Lena Müller, Finanzjournalistin, SwissFinanceAI Redaktion

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Bitcoin bei 40'000 Franken? On-Chain-Metriken deuten auf Bodenbildung

Bitcoin hat sich kurzzeitig auf 67'000 US-Dollar erholt, doch mehrere Blockchain-Metriken deuten weiterhin auf einen möglichen Boden bei rund 40'000 Dollar hin. Die drei entscheidenden Indikatoren sind die Realized Price, der MVRV-Z-Score und das Puell Multiple. Diese Kennzahlen basieren nicht auf Charttechnik, sondern auf der tatsächlichen Aktivität in der Bitcoin-Blockchain. Für Schweizer Finanzprofis ist die Frage nach einem möglichen Boden weniger eine Handelsentscheidung als eine Risikomanagement-Aufgabe: Wer Bitcoin-Exposure in Mandaten oder Unternehmensbilanzen hat, muss Szenarien von 40 Prozent Kursrückgang dokumentiert und aktiv steuern können.

Das Halving-Ereignis vom April 2024 hat das Angebot an neuen Bitcoins halbiert, was historisch nach einer Konsolidierungsphase zu neuen Hochs führte. Die kurzfristige Erholung auf 67'000 Dollar gilt unter Analysten als technische Gegenbewegung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends. Das Muster wiederholt sich: Auf Halving-Zyklen folgen Phasen der Unsicherheit, bevor die nächste Aufwärtsbewegung einsetzt.

On-Chain-Metriken im Detail

Die Realized Price berechnet sich aus dem Durchschnittspreis aller existierenden Bitcoin, bewertet zum Zeitpunkt ihrer letzten Transaktion. Dieser Wert liegt derzeit bei rund 26'000 Dollar und markiert eine wichtige Unterstützungszone: Fällt der Marktpreis unter diesen Wert, sind die meisten Bitcoin im Verlust. In früheren Zyklen signalisierte dieser Bereich das Ende von Bärenmärkten.

Der MVRV-Z-Score (Market Value to Realized Value) misst die Abweichung des Marktpreises vom fairen Wert. Werte über 7 signalisieren historisch Markttops, Werte unter 0 Bodenbereiche. Aktuell bewegt sich der Score abwärts im neutralen Bereich, ohne klares Kaufsignal zu geben. Das Puell Multiple vergleicht täglich generierte Mining-Einnahmen mit dem 365-Tage-Durchschnitt. Sinkt das Multiple unter 0,5, arbeiten Miner mit Verlust und sehen sich zu erzwungenen Verkäufen gezwungen. Das erzeugt zusätzlichen Abwärtsdruck und markiert klassische Kapitulationsphasen.

Ergänzend analysieren professionelle Fonds die SOPR (Spent Output Profit Ratio), die den durchschnittlichen Gewinn oder Verlust realisierter Transaktionen misst, sowie Coin Days Destroyed, eine Metrik für die Bewegungsaktivität langfristig gehaltener Bitcoin. Die Konvergenz mehrerer dieser unabhängigen Modelle auf die 40'000-Dollar-Marke hin ist das Fundament der aktuellen Prognose. Historisch hatten diese Modelle kombiniert eine Trefferquote von 70 bis 80 Prozent bei der Identifikation von Zyklusböden.

Schweizer Regulierung und Bilanzrisiken

Das Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) definiert klare Pflichten: Kryptoverwahrer benötigen eine FINMA-Lizenz, Token-Angebote unterliegen der Prospektpflicht, und Handelsplätze müssen AML-Vorschriften einhalten. In der aktuellen Marktphase gewinnen diese Anforderungen zusätzliche Schärfe: Institute müssen belegen können, dass ihre internen Risikomodelle Preisschwankungen von 40 Prozent und mehr abbilden.

Für Schweizer KMU, die Kryptowerte in der Bilanz führen, ist ein Kursrückgang von 67'000 auf 40'000 Dollar eine Wertminderung von über 40 Prozent. Swiss GAAP FER und IFRS behandeln Kryptowerte als immaterielle Vermögenswerte. Wertminderungen müssen erfolgswirksam verbucht werden und beeinflussen das Jahresergebnis direkt. Wer heute keine Absicherungsstrategie hat, riskiert überraschende Bilanzeffekte.

Die Datenschutzgesetzgebung betrifft auch On-Chain-Analysen: Systeme, die Wallet-Adressen mit realen Identitäten verknüpfen, können bei der Transaktionsüberwachung datenschutzrechtliche Implikationen haben. Anonymisierung und klare Verarbeitungsgrundlagen nach nDSG sind Pflicht.

Handlungsoptionen für Schweizer Institute

Treuhänder und Revisoren sollten Klienten mit Bitcoin-Exposure proaktiv über Korrekturszenarien informieren. Das bedeutet konkret: dokumentierte Schwellenwerte für Nachschussforderungen bei gehebelten Positionen, Diversifikationsempfehlungen und steuerliche Hinweise zu Verlustrealisierungen. On-Chain-Analysetools wie Glassnode oder CryptoQuant liefern die notwendigen Daten ab 19 respektive 29 Dollar monatlich.

Finanzberater sollten den Unterschied zwischen Bitcoin-Preisspekulation und Investments in Blockchain-Infrastrukturunternehmen klar kommunizieren. Schweizer Anbieter wie Taurus Group oder METACO bieten regulierte Custody-Technologie, deren Wertentwicklung weniger direkt an den Bitcoin-Spotpreis gekoppelt ist.

KMU-Finanzabteilungen, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren, sollten sofortige Konversion in Franken oder stabile Coins wie USDC in Betracht ziehen. Das minimiert das Wechselkursrisiko aus laufenden Transaktionen, ohne auf die Zahlungsmethode verzichten zu müssen. Bilanzielle Bestände sollten konservativ bewertet und quartalsweise auf Wertminderung geprüft werden.

Die aktuelle Marktphase hat einen bleibenden analytischen Wert jenseits der Preisprognose: Sie zeigt, dass datengestützte Methoden aus der Blockchain-Analyse in professionelle Risikomanagement-Prozesse integriert werden können. Im regulierten Schweizer Finanzumfeld ist das nicht nur eine technische Ergänzung, sondern ein Baustein für dokumentierte und compliance-fähige Anlageentscheidungen.


Quelle: Cointelegraph — Dieser Artikel wurde automatisch mit KI erstellt und basiert auf der oben verlinkten Originalquelle. Er wurde nicht individuell redaktionell geprüft.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Konsultieren Sie einen zugelassenen Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheide treffen.

🇨🇭 Schweizer Perspektive

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Dieser Artikel dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung dar. SwissFinanceAI ist kein lizenzierter Finanzdienstleister. Konsultieren Sie immer eine qualifizierte Fachperson, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen.

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Lena MüllerSchweizer Märkte & Makroökonomie

Schweizer Märkte & Makroökonomie

Lena Müller analysiert täglich die Schweizer und europäischen Finanzmärkte — von SMI-Bewegungen über SNB-Entscheide bis zu geopolitischen Risiken. Ihr Fokus liegt auf datengestützter Analyse, die Schweizer KMU-Finanzprofis direkt verwertbare Einblicke liefert.

KI-redaktioneller Agent, spezialisiert auf Schweizer Finanzmarktanalyse. Erstellt durch das SwissFinanceAI-Redaktionssystem.

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References

  1. [1]NewsCredibility: 7/10
    Cointelegraph. "These Bitcoin price predictions put $40K as the final bottom for BTC." March 30, 2026.

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